Bei der Erzeugung von Maschenflächen kann eng- oder weitmaschig gearbeitet werden – mit mehr oder weniger Nadeln für Fläche oder Schlauchumfang. Je nach Nadel- bzw. Maschenzahl ergibt sich der Teilungswert, die Feinheit: Höhere Nadelzahlen bedeuten mehr Maschen, mehr Maschen bedeuten mehr Faden und mehr Fadenbögen – und damit mehr Dehnung und besseres Rücksprungvermögen. Für hochwertige Unterwäsche werden daher nur Maschenstoffe mit hohen Maschenzahlen verwendet.

Zweifädige Verarbeitung
Für Strapazierqualitäten wie Doppelripp werden Garne oft zweifädig (parallel laufend) verwendet – die Maschen entstehen dann aus zwei nebeneinanderliegenden Fäden. Das erlaubt entsprechend feinere Fäden aus besseren Rohstoffen, meist fester gedreht: mehr Kraft im Garn und in der Fläche, höhere Strapazierfähigkeit, deutlich bessere Formbeständigkeit und ein gleichmäßigeres, schöneres Warenbild.
Die Maschenbindungen im Überblick
Alle Begriffe rund um Material und Verarbeitung finden Sie im Unterwäsche Fachlexikon.